All jene, die in Sudern maturiert haben, bekommen endlich eine herrlich komische Anleitung zum Chillaxen und zur Meisterschaft in „Net ärgern – wundern!“.
Beliebte Alltagsärgerlichkeiten werden aus sehr konträrer Sicht von Hausmeisterin Frau Turicek, Infaulenzerin Chayenne, Anwaltsanwärter Paul Gregor Untergscheidt III., Ghetto-Brudi „Lass heiraten“ und der lastenfahrradfahrenden Gender-Studies-Studentin Karmen mit K (das ist ihr wichtig!) beleuchtet – und schließlich von Ingrid Diem entwaffnet. Denn die neue Devise ist, nach ewigem „ärgern müssen“ das Leben einmal „chilly vanilly“ zu nehmen, mehr zu grinsen und weniger zu raunzen.
Außerdem: Wer sind eigentlich die, die zeitgenössische Kunst verstehen und wissen, wie man dabei schauen muss? Und wie klingen Kinderlieder und Märchen der 80er-Jahre nach politischer Korrektur und Zensur aller Traumataquellen? Come and hear – denn es is jo net ois ollawö immer aso wia ma glaubt, dass es warat, sog i, hob i gsogt …
Das dritte Solo-Comedy-Programm der Kabarettistin und Sängerin Ingrid Diem lädt dazu ein, nicht alles so ernst zu nehmen, und ist sehr unterhaltsam, durchzogen von bekannten, umgetexteten Welthits. Diem steht seit 30 Jahren mit sämtlichen bekannten Künstler:innen wie Wolfgang Ambros auf der Bühne und ist seit 2019 erfolgreiche Kabarettistin sowie Ensemblemitglied der Erfolgsgruppe „Teilzeitdivas“, die zu dritt eigene Comedy-Revuen gestalten. Sie ist eine One-Woman-Show, die alles bietet, was das Herz begehrt, sehr massentaugliche Themen beleuchtet und auch mit großartigem Schauspieltalent sowie einer fantastischen Singstimme überzeugt.
Bildrechte: Bianca Kübler