Dieter Chmelar & Joesi Prokopetz – Zweinachten

Joesi Prokopetz und Dieter Chmelar im Duett und im Duell Österreichs älteste Nachwuchskabarettisten servieren ein Best-Of aus ihren beiden Erfolgsprogrammen „Evergrins“ und „Für und Zwider“.

Dazu: Besinnliches und Bedenkliches zum besonderen Anlass. Man darf gespannt auf Nadeln sitzen, denn
es winken feine Spitzen – eine bunte Bescherung unter dem Baum der „Bekenntnis zum Humor“ als Gottes größtes Geschenk: Selig sind die Lachenden!

Joesi Prokopetz, geb. 1952, stand mit seinen genialen Texten für die Ambros-Hits „Da Hofa“ (1971) oder „Zentralfriedhof“ (1975) an der Wiege des Austropop, als der noch „Dialektwelle“ hieß. Mit „Codo“ (DÖF, 1983) oder „Taxi”* wurde er selbst zum gefeierten Frontman und absoluten Topseller, ehe er als begnadeter Wortkünstler eine steile Karriere in der Werbebranche hinlegte („Lustig samma, Puntigamer“). Als kauzige Kultfigur „Herr Rädl“ und mit diversen Soloprogrammen eroberte er seit 30 Jahren die Kabarettbühnen und besticht jüngst nicht nur seine Fangemeinde auch als Kriminalschriftsteller (zuletzt erschienen: „Die Blume aus dem Gemeindebau“).

Dieter Chmelar, geb. 1957, war nach einer kurzen Laufbahn auf Laufstegen und Leinwänden (als schlankes Model, was in den 1980ern noch „Dressman“ hieß, und als knackiger Kleindarsteller in schlüpfrigen Filmen) über fast fünf Jahrzehnte Journalist, Kolumnist, Kabarettist und TV-Moderator (u. a. beim KURIER sowie im ORF-Vor- bzw. Hauptabend). Er schrieb Showtexte und Programmpointen u. a. für Peter Rapp, Klaus Eberhartinger, Alfons Haider, Rainhard Fendrich, Harry Prünster, Mad Schuh und nicht zuletzt auch für Joesi Prokopetz). Chmelar gilt als Österreichs „Weltmeister des sinnlosen Wissens“ (20 x Telefonjoker in der „Millionenshow“, 16 korrekte Antworten).