Programm

Sep
30
Mo
2019
Markus Hauptmann – Ein echter Lehrer geht nicht unter @ CasaNova
Sep 30 @ 19:30
Markus Hauptmann - Ein echter Lehrer geht nicht unter @ CasaNova | Wien | Wien | Österreich

Markus Hauptmann – Ein echter Lehrer geht nicht unter

Bevor sich LehrerInnen (und außen) in den 9-wöchigen Zeitausgleich verabschieden, müssen sie noch die Zeugnisse und anschließend die Kinder rausschmeißen. Zeit um auf das Schuljahr zurückzublicken.

Zurückzublicken auf ein Jahr voll von Projektwochen, Elterngesprächen, Fortbildungen – aber auch auf schöne Zeiten.

Zurückzublicken auf ein Jahr voll von innovativen Ideen, z.B. den goldenen Klobesen (Den bekommt jedes Kind, das es schafft, 3 Mal nicht daneben zu pinkeln. Im Schnitt werden 2 Besen pro Jahr überreicht).

Als Gott den Lehrer erschuf, meinte sie es gut. Darum sind Lehrer grundoptimistische Menschen.

Lehrer glauben ja, dass sich in der Bildung alles zum Besseren wendet – sie glauben aber auch, dass das Ozonloch um 18 Uhr schließt und dass Dornbirn eine tolle Partystadt ist.

Aber egal, jetzt sind mal Ferien, und das heißt für LehrerInnen: Endlich Zeit für Nebenjobs um sich das neue Auto leisten zu können. Das Alte braucht zwar nur 3 Liter auf 100 Kilometer. Allerdings Öl. Durch die Ausbildung, mit der wir Lehrer gesegnet wurden, stehen uns ja sämtliche Nebenjobs der Welt offen. Zum Beispiel der als BastelanimateurIn im Freibad oder als „Mensch ärgere dich nicht“-Spielfigur im Indoor-Spielplatz (Mit den richtigen Medikamenten geht alles).

Der Volksschullehrer Markus Hauptmann nützt die Ferien um Kabarettprogramme zu schreiben, in denen er seinen Job aufarbeitet. Supervision auf der Bühne quasi. Und das Publikum hat seit Jahren Spaß dabei (Mit den richtigen Medikamenten geht alles).

„Ein echter Lehrer geht nicht unter“ reiht sich nahtlos in die Erfolgsprogramme „CSI Klassenzimmer“, „Teach me if you can“, „Ich weiß, was du letztes Schuljahr getan hast“ und „#Kidz“ ein. Programme für alle, die jemals mit Schule zu tun hatten – und das sind im besten Fall die meisten.

Ach ja, Musik gibt es natürlich auch wieder. Markus Hauptmann und Martin Mader arbeiten nämlich eifrigst daran die größten weißen Popstars seit Michael Jackson zu werden.

Regie: Robert Mohor

 

Okt
21
Mo
2019
Christof Spörk – KUBA @ CasaNova
Okt 21 @ 19:30
Christof Spörk – KUBA @ CasaNova | Wien | Wien | Österreich
Christof Spörk – KUBA
 
Christof Spörk goes Kuba. Ob er dort auch wirklich ankommt, ist nebensächlich. Der Weg ist das Ziel.
Das Ziel weit weg. Autostoppen wird jedenfalls schwierig. Außer die Klimaerwärmung zeigt sich
einmal von ihrer kundenfreundlichen Seite und trocknet den Atlantik aus. Wenn es den überhaupt
gibt, diesen Atlantik. Es wird ja so viel gelogen in letzter Zeit! Das ist übrigens eine der vielen
Gemeinsamkeiten des vormals realen Sozialismus mit dem derzeit noch viel realeren Kapitalismus. Es
wird gelogen wie gedruckt! Facebook o muerte! Twitter o muerte! Que viva la Digitalisierung! Weil
wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Ja eh, aber wohin geht denn eigentlich die Zeit? Und
komm ich dann irgendwie zurück, falls es mir nicht gefällt.
Keine Sorge, in Spörks fünftem Soloprogramm „KUBA“ gibt es weder tropische Gulags noch politische
Umerziehung. Außer für solche, die drum betteln. Und Spörk verkauft weder Rum noch Zigarren für
grapschende alte weiße Männer. Nicht einmal wenn sie drum betteln. Dafür verspricht Spörk, ganz
viel Zucker zu geben. Azúcar! Sicher aber gibt es wieder ganz viel SM wie ‚selbstgemachte Musik‘.
Und KI wie ‚kabarettistische Intelligenz‘. Und EU wie ‚eloquente Unterhaltung‘. Außerdem USA wie
‚Und Singen auch‘. Caramba!
Oder wie die Süddeutsche Zeitung unlängst über den Kabarettisten Spörk schrieb: „Am schönsten
aber sind die immer sprachlich funkelnden, musikalisch spannenden, grandios gesungenen Songs an
Flügel, Harmonika und Klarinette.“ Tja, auf der Klarinette Songs singen. Das kann wirklich nicht jeder.
Und wer es immer noch nicht verstanden hat: Dies ist KEIN Lichtbildvortrag!
Nov
17
So
2019
Markus Hauptmann – Ein echter Lehrer geht nicht unter @ CasaNova
Nov 17 @ 19:00
Markus Hauptmann - Ein echter Lehrer geht nicht unter @ CasaNova | Wien | Wien | Österreich

Markus Hauptmann – Ein echter Lehrer geht nicht unter

Bevor sich LehrerInnen (und außen) in den 9-wöchigen Zeitausgleich verabschieden, müssen sie noch die Zeugnisse und anschließend die Kinder rausschmeißen. Zeit um auf das Schuljahr zurückzublicken.

Zurückzublicken auf ein Jahr voll von Projektwochen, Elterngesprächen, Fortbildungen – aber auch auf schöne Zeiten.

Zurückzublicken auf ein Jahr voll von innovativen Ideen, z.B. den goldenen Klobesen (Den bekommt jedes Kind, das es schafft, 3 Mal nicht daneben zu pinkeln. Im Schnitt werden 2 Besen pro Jahr überreicht).

Als Gott den Lehrer erschuf, meinte sie es gut. Darum sind Lehrer grundoptimistische Menschen.

Lehrer glauben ja, dass sich in der Bildung alles zum Besseren wendet – sie glauben aber auch, dass das Ozonloch um 18 Uhr schließt und dass Dornbirn eine tolle Partystadt ist.

Aber egal, jetzt sind mal Ferien, und das heißt für LehrerInnen: Endlich Zeit für Nebenjobs um sich das neue Auto leisten zu können. Das Alte braucht zwar nur 3 Liter auf 100 Kilometer. Allerdings Öl. Durch die Ausbildung, mit der wir Lehrer gesegnet wurden, stehen uns ja sämtliche Nebenjobs der Welt offen. Zum Beispiel der als BastelanimateurIn im Freibad oder als „Mensch ärgere dich nicht“-Spielfigur im Indoor-Spielplatz (Mit den richtigen Medikamenten geht alles).

Der Volksschullehrer Markus Hauptmann nützt die Ferien um Kabarettprogramme zu schreiben, in denen er seinen Job aufarbeitet. Supervision auf der Bühne quasi. Und das Publikum hat seit Jahren Spaß dabei (Mit den richtigen Medikamenten geht alles).

„Ein echter Lehrer geht nicht unter“ reiht sich nahtlos in die Erfolgsprogramme „CSI Klassenzimmer“, „Teach me if you can“, „Ich weiß, was du letztes Schuljahr getan hast“ und „#Kidz“ ein. Programme für alle, die jemals mit Schule zu tun hatten – und das sind im besten Fall die meisten.

Ach ja, Musik gibt es natürlich auch wieder. Markus Hauptmann und Martin Mader arbeiten nämlich eifrigst daran die größten weißen Popstars seit Michael Jackson zu werden.

Regie: Robert Mohor

 

Feb
6
Do
2020
Christof Spörk – KUBA @ CasaNova
Feb 6 @ 19:30
Christof Spörk – KUBA @ CasaNova | Wien | Wien | Österreich
Christof Spörk – KUBA
 
Christof Spörk goes Kuba. Ob er dort auch wirklich ankommt, ist nebensächlich. Der Weg ist das Ziel.
Das Ziel weit weg. Autostoppen wird jedenfalls schwierig. Außer die Klimaerwärmung zeigt sich
einmal von ihrer kundenfreundlichen Seite und trocknet den Atlantik aus. Wenn es den überhaupt
gibt, diesen Atlantik. Es wird ja so viel gelogen in letzter Zeit! Das ist übrigens eine der vielen
Gemeinsamkeiten des vormals realen Sozialismus mit dem derzeit noch viel realeren Kapitalismus. Es
wird gelogen wie gedruckt! Facebook o muerte! Twitter o muerte! Que viva la Digitalisierung! Weil
wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Ja eh, aber wohin geht denn eigentlich die Zeit? Und
komm ich dann irgendwie zurück, falls es mir nicht gefällt.
Keine Sorge, in Spörks fünftem Soloprogramm „KUBA“ gibt es weder tropische Gulags noch politische
Umerziehung. Außer für solche, die drum betteln. Und Spörk verkauft weder Rum noch Zigarren für
grapschende alte weiße Männer. Nicht einmal wenn sie drum betteln. Dafür verspricht Spörk, ganz
viel Zucker zu geben. Azúcar! Sicher aber gibt es wieder ganz viel SM wie ‚selbstgemachte Musik‘.
Und KI wie ‚kabarettistische Intelligenz‘. Und EU wie ‚eloquente Unterhaltung‘. Außerdem USA wie
‚Und Singen auch‘. Caramba!
Oder wie die Süddeutsche Zeitung unlängst über den Kabarettisten Spörk schrieb: „Am schönsten
aber sind die immer sprachlich funkelnden, musikalisch spannenden, grandios gesungenen Songs an
Flügel, Harmonika und Klarinette.“ Tja, auf der Klarinette Songs singen. Das kann wirklich nicht jeder.
Und wer es immer noch nicht verstanden hat: Dies ist KEIN Lichtbildvortrag!
Mrz
17
Di
2020
Roland Düringer – Africa Twinis @ CasaNova
Mrz 17 @ 19:30
Roland Düringer - Africa Twinis @ CasaNova | Wien | Wien | Österreich

Roland Düringer – “Africa Twinis”

Im Morgengrauen fällt am 1.1.1986 in Paris der Startschuss zum härtesten Wüstenrennen der Welt, der Rallye Paris-Dakar. In einundzwanzig Tagen wird der Franzose Cyril Neveu mit seiner Honda NXR 750 nach 15.000 km als erster das Ziel am Lac Rose,  einem  Salzsee 30 km nördlich von Dakar erreicht haben.

Zur selben Stunde am Neujahrstag 1986 fällt auch in Engelbrechts im tiefst verschneiten Waldviertel ein Schuss. Eine Fehlzündung. Ein zweiter Tritt, gefolgt von einem Knattern. Kurz darauf ein zweites Knattern. Zwei rauchende Zweitakter setzen sich in Bewegung Richtung Süden. Ihr Ziel: Dakar. In knapp drei Stunden werden Engelbert Fröschl und Alois Zankl auf ihren beiden Puch MCH 250 am Hornerwald 14.978 km nördlich von Dakar mit technischem Gebrechen die Reise nach Afrika beenden müssen und bei eisigem Wind und gefühlten minus 25 Grad Celsius zur Erkenntnis gelangen: „Dakar is ned ums Eck.”

Engl und Loisl haben ihre Lektion gelernt und diesmal – mehr als dreißig Jahre später – wird nichts dem Zufall überlassen. Gereift, geistig gewachsen, in voller Mannesblüte und technisch am Stand der Zeit, sind die AFRICA TWINIS  fest entschlossen mit ihren Hightech-Motorrädern die Wüste zu bezwingen und komme was wolle das Ziel zu erreichen: Den Lac Rose, 30 km nördlich von Dakar.

Es mag ja schon sein, dass die Welt in den letzten 30 Jahren zusammengewachsen ist: aber Dakar ist trotzdem noch immer nicht ums Eck.

Foto: Andrea Sojka

Apr
29
Mi
2020
Roland Düringer – Africa Twinis @ CasaNova
Apr 29 @ 19:30
Roland Düringer - Africa Twinis @ CasaNova | Wien | Wien | Österreich

Roland Düringer – “Africa Twinis”

Im Morgengrauen fällt am 1.1.1986 in Paris der Startschuss zum härtesten Wüstenrennen der Welt, der Rallye Paris-Dakar. In einundzwanzig Tagen wird der Franzose Cyril Neveu mit seiner Honda NXR 750 nach 15.000 km als erster das Ziel am Lac Rose,  einem  Salzsee 30 km nördlich von Dakar erreicht haben.

Zur selben Stunde am Neujahrstag 1986 fällt auch in Engelbrechts im tiefst verschneiten Waldviertel ein Schuss. Eine Fehlzündung. Ein zweiter Tritt, gefolgt von einem Knattern. Kurz darauf ein zweites Knattern. Zwei rauchende Zweitakter setzen sich in Bewegung Richtung Süden. Ihr Ziel: Dakar. In knapp drei Stunden werden Engelbert Fröschl und Alois Zankl auf ihren beiden Puch MCH 250 am Hornerwald 14.978 km nördlich von Dakar mit technischem Gebrechen die Reise nach Afrika beenden müssen und bei eisigem Wind und gefühlten minus 25 Grad Celsius zur Erkenntnis gelangen: „Dakar is ned ums Eck.”

Engl und Loisl haben ihre Lektion gelernt und diesmal – mehr als dreißig Jahre später – wird nichts dem Zufall überlassen. Gereift, geistig gewachsen, in voller Mannesblüte und technisch am Stand der Zeit, sind die AFRICA TWINIS  fest entschlossen mit ihren Hightech-Motorrädern die Wüste zu bezwingen und komme was wolle das Ziel zu erreichen: Den Lac Rose, 30 km nördlich von Dakar.

Es mag ja schon sein, dass die Welt in den letzten 30 Jahren zusammengewachsen ist: aber Dakar ist trotzdem noch immer nicht ums Eck.

Foto: Andrea Sojka

Mai
18
Mo
2020
Christof Spörk – KUBA @ CasaNova
Mai 18 @ 19:30
Christof Spörk – KUBA @ CasaNova | Wien | Wien | Österreich
Christof Spörk – KUBA
 
Christof Spörk goes Kuba. Ob er dort auch wirklich ankommt, ist nebensächlich. Der Weg ist das Ziel.
Das Ziel weit weg. Autostoppen wird jedenfalls schwierig. Außer die Klimaerwärmung zeigt sich
einmal von ihrer kundenfreundlichen Seite und trocknet den Atlantik aus. Wenn es den überhaupt
gibt, diesen Atlantik. Es wird ja so viel gelogen in letzter Zeit! Das ist übrigens eine der vielen
Gemeinsamkeiten des vormals realen Sozialismus mit dem derzeit noch viel realeren Kapitalismus. Es
wird gelogen wie gedruckt! Facebook o muerte! Twitter o muerte! Que viva la Digitalisierung! Weil
wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Ja eh, aber wohin geht denn eigentlich die Zeit? Und
komm ich dann irgendwie zurück, falls es mir nicht gefällt.
Keine Sorge, in Spörks fünftem Soloprogramm „KUBA“ gibt es weder tropische Gulags noch politische
Umerziehung. Außer für solche, die drum betteln. Und Spörk verkauft weder Rum noch Zigarren für
grapschende alte weiße Männer. Nicht einmal wenn sie drum betteln. Dafür verspricht Spörk, ganz
viel Zucker zu geben. Azúcar! Sicher aber gibt es wieder ganz viel SM wie ‚selbstgemachte Musik‘.
Und KI wie ‚kabarettistische Intelligenz‘. Und EU wie ‚eloquente Unterhaltung‘. Außerdem USA wie
‚Und Singen auch‘. Caramba!
Oder wie die Süddeutsche Zeitung unlängst über den Kabarettisten Spörk schrieb: „Am schönsten
aber sind die immer sprachlich funkelnden, musikalisch spannenden, grandios gesungenen Songs an
Flügel, Harmonika und Klarinette.“ Tja, auf der Klarinette Songs singen. Das kann wirklich nicht jeder.
Und wer es immer noch nicht verstanden hat: Dies ist KEIN Lichtbildvortrag!