Programm

Jan
20
Mo
2020
Florian Scheuba – Folgen Sie mir auffällig @ CasaNova
Jan 20 @ 19:30
Florian Scheuba - Folgen Sie mir auffällig @ CasaNova | Wien | Wien | Österreich

FLORIAN SCHEUBA
„Folgen Sie mir auffällig“

Drei Jahre nach seinem mit dem Österreichischen Kabarettpreis ausgezeichnetem Solo-Debüt
zieht Florian Scheuba wieder Bilanz.
Doch diesmal nicht über das, was war, sondern über das, was ist.
Aber kann man heute überhaupt noch von etwas mit Sicherheit sagen, dass es ist? Gibt es zu
„alternativen Fakten“ eine Alternative? Spielt der Unterschied zwischen Meinung und Lüge noch
eine Rolle? Welche Folgen hat das für einen Satiriker und sein Publikum? Können sie einander
folgen, ohne etwas anklicken zu müssen? Und wer folgt wem, wenn man sich gegenseitig folgt?
Ein Abend für Folger, Verfolgte und Unfolgsame.

PRESSESTIMMEN:
“‚Folgen Sie mir auffällig’ ist erzählte Realsatire aus Politik und Gesellschaft, weil die Wirklichkeit an Absurditäten und Bizarrerien oft nicht zu überbieten ist. Scheuba ohne erhobenen Zeigefinger, erfrischend direkt und sehr persönlich. Eine Empfehlung!“     (Kurier)

“Man wird bei Scheuba immer Zeuge herrlichster faktischer Verhältnisse, die man oft für erfunden halten möchte.“   (Der Standard)

“Zwischen Dummheit und Berechnung lotet der blitzgescheite Wiener sein gesellschaftskritisches Kabarett aus und sorgt für geistige Dauerspannung.“       (Kleine Zeitung)

“Vom Leben in einer immer stärker digitalisierten – und daher auch immer unrealeren und manipulierbareren Welt erzählt Scheuba mit großer humoristischer Treffsicherheit. Der Jubel am Ende war ohne Zweifel real.“     (Kronen-Zeitung)

“Scheuba legt ein anspruchsvolles, sehr gutes neues Soloprogramm vor. Gibt Einblicke in seine Gedankenwelt, fordert die Zuschauer zum aktiven Mitdenken und Nachdenken – gerade auch in der Nachbetrachtung.“    (Wiener Zeitung)

Sep
19
Sa
2020
Manuel Rubey – Goldfisch @ CasaNova
Sep 19 @ 19:30
Manuel Rubey - Goldfisch @ CasaNova | Wien | Wien | Österreich

Manuel Rubey – Goldfisch

ACHTUNG: Aufgrund der aktuell gültigen COVID-19 Bestimmungen (Abstandsregel, maximale Personenanzahl usw.) kann bis auf weiteres der gewohnte CASANOVA SAALPLAN NICHT BEIBEHALTEN werden. Tickets die gemeinsam gekauft wurden (4er, 6er oder 8er Gruppen), werden von der Abendleitung auf den selben Tisch, oder in unmittelbarer Nähe gesetzt, damit Sie in der Pause miteinander plaudern können. Zu fremden Gästen bzw. Gruppen gilt der Mindestabstand von 1 Meter.

Manuel Rubey ist nicht faul im klassischen Sinne. Er leidet bloß an der modernen Volkskrankheit Prokrastination. Was dies genau bedeutet war ihm bei Abgabe des Textes nicht bekannt, da er es immer aufgeschoben hat den Wikipediaartikel zu Ende zu lesen. Jetzt ist er schon 40. Eigentlich wollte er dieses Programm zu seinem 30er herausbringen. Es kamen ihm aber auch ständig Dinge dazwischen. Er wollte ein paar Filme drehen, er hat Thomas Stipsits getroffen und er wurde Vater. Gleich zweimal. Die Töchter hat er jetzt gleich mit ins Programm genommen. So kann er sie wenigstens von der Steuer absetzen.
Ein Goldfisch hat übrigens eine Aufmerksamkeitsspanne von 11 Sekunden. Er könnte diesen Pressetext nie zu Ende lesen.
Ist Ihnen das Alles zu wenig lustig? Ich verspreche das Programm ist dann lustiger, aber ich möchte diverse zivilisatorische Errungenschaften, wie Höflichkeit, Pünktlichkeit oder Geduld verteidigen, da sonst die Eleganz flöten geht. Es ist wichtig nicht immer mit der Tür ins Haus zu fallen. Sonst passieren Kollateralschäden wie lustige Wortspiele im Titel oder gespielte Witze auf Kabarettplakaten und davor graut mir. Früher war ein freiliegender Knöchel der Inbegriff der Erotik und des Exhibitionismus. Heute vermitteln Pornofilme Heerscharen von Heranwachsenden einen völlig falschen Eindruck von Schwiegermüttern.
Ein Mensch hat übrigens nur mehr eine Aufmerksamkeitsspanne von 8 Sekunden. Das heißt niemand wird diesen Pressetext jemals zu Ende lesen.

Foto (c) Ingo Pertramer, Graphik: Ursula Feuersinger

Nov
7
Sa
2020
Manuel Rubey – Goldfisch @ CasaNova
Nov 7 @ 19:30
Manuel Rubey - Goldfisch @ CasaNova | Wien | Wien | Österreich

Manuel Rubey – Goldfisch

ACHTUNG: Aufgrund der aktuell gültigen COVID-19 Bestimmungen (Abstandsregel, maximale Personenanzahl usw.) kann bis auf weiteres der gewohnte CASANOVA SAALPLAN NICHT BEIBEHALTEN werden. Tickets die gemeinsam gekauft wurden (4er, 6er oder 8er Gruppen), werden von der Abendleitung auf den selben Tisch, oder in unmittelbarer Nähe gesetzt, damit Sie in der Pause miteinander plaudern können. Zu fremden Gästen bzw. Gruppen gilt der Mindestabstand von 1 Meter.

Manuel Rubey ist nicht faul im klassischen Sinne. Er leidet bloß an der modernen Volkskrankheit Prokrastination. Was dies genau bedeutet war ihm bei Abgabe des Textes nicht bekannt, da er es immer aufgeschoben hat den Wikipediaartikel zu Ende zu lesen. Jetzt ist er schon 40. Eigentlich wollte er dieses Programm zu seinem 30er herausbringen. Es kamen ihm aber auch ständig Dinge dazwischen. Er wollte ein paar Filme drehen, er hat Thomas Stipsits getroffen und er wurde Vater. Gleich zweimal. Die Töchter hat er jetzt gleich mit ins Programm genommen. So kann er sie wenigstens von der Steuer absetzen.
Ein Goldfisch hat übrigens eine Aufmerksamkeitsspanne von 11 Sekunden. Er könnte diesen Pressetext nie zu Ende lesen.
Ist Ihnen das Alles zu wenig lustig? Ich verspreche das Programm ist dann lustiger, aber ich möchte diverse zivilisatorische Errungenschaften, wie Höflichkeit, Pünktlichkeit oder Geduld verteidigen, da sonst die Eleganz flöten geht. Es ist wichtig nicht immer mit der Tür ins Haus zu fallen. Sonst passieren Kollateralschäden wie lustige Wortspiele im Titel oder gespielte Witze auf Kabarettplakaten und davor graut mir. Früher war ein freiliegender Knöchel der Inbegriff der Erotik und des Exhibitionismus. Heute vermitteln Pornofilme Heerscharen von Heranwachsenden einen völlig falschen Eindruck von Schwiegermüttern.
Ein Mensch hat übrigens nur mehr eine Aufmerksamkeitsspanne von 8 Sekunden. Das heißt niemand wird diesen Pressetext jemals zu Ende lesen.

Foto (c) Ingo Pertramer, Graphik: Ursula Feuersinger